Fotogramme zur Jahrtausendwende
Mit einem Vorwort von Hans Saner 2005, Nemesis Verlag, Bern
„Menetekel“ vereint Ereignisse eines Jahres in Wort und Bild. Mutig kombiniert Peter Fahr Nachrichtenmeldungen, Pressefotografien und Gedichte zu einer Momentaufnahme der globalisierten Gesellschaft. Indem er die Tagesaktualität einer poetischen Kontrolle unterzieht, gelingt ihm ein Werk von ebenso zeitnaher wie zeitloser Wirkung. Der menschlichen Vermessenheit, die täglich Katastrophen heraufbeschwört, begegnet der Autor mit Betroffenheit, Analyse und Anklage, aber auch mit Mitgefühl und Verständnis. „Das Schreckliche ist überwindbar durch die Unerschrockenheit des Einzelnen.“
„Peter Fahr ist ein beneidenswerter Optimist, der gegen die Programmierung der Menschheit anschreibt.“
Hilde Domin

